Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Schuljahr haben wir die Kooperation mit der Hartlauer Akademie vertieft und abermals für die SchülerInnen des MJM-Zweiges ein zweitätiges Seminar zum Thema Videoschnitt mit dem Profikameramann Andreas Stiedl und Schnittexperten Volker Ondreka veranstaltet.
Folgende Literatur werden wir so schnell als möglich für unser neues LIZ anschaffen müssen, um eventuelle Filmprojekte (und da ist bereits was in der Pipeline, Genaueres dazu später) gut vorbereiten zu können:
Marner, Terene St. John (19??). Filmregie (orig.: „Directing Motion Pictures“). Hanau: Verlag Günter Gottlieb.
Volker Ondrejka (Vortragender der Hartlauer Akademie)
Ablauf:
1. Tag Vormittag: Grundlagen der Kameraführung und Bildgestaltung (Theorie)
1. Tag Nachmittag: Drehbuch schreiben und Filmen in 3er Gruppen (Praxis)
2. Tag Vormittag: Einführung in das Schnittprogramm Pinnacle (Theorie), Schneiden (Praxis)
2. Tag Nachmittag: Schneiden (Praxis), Präsentation der Ergebnisse und Feedbackrunde
Zusammenfassung der Inhalte:
Auch ein Film ist ein Projekt und es kommen daher ganz ähnliche Tools bei der Planung und Umsetzung zum Einsatz wie wir sie im Projektunterricht vermitteln.
Die Aufgaben bei einem Filmprojekt sind: Schreiben, Produzieren, Regieführen
Neben den Einstellungen Totale, Halbtotale, Nahaufnahme und extremer Großaufnahme ist es vor allem auch der ZWISCHENSCHNITT von großer Bedeutung.
Um den Betrachter nicht zu verwirren, ist auf eine “VISUELLE KONTINUITÄT” zu achten.
Dazu gehört auch bei der Planung und beim Dreh immer die sog. “Zentrallinie” zu beachten und Achsensprünge möglichst zu vermeiden.
Beim Schneiden (”Cutten”) ist darauf zu achten, dass eine Szene (ein Spot) von einem Cutter in einer Arbeitssitzung mit möglichst wenig Arbeitspausen geschnitten werden soll. Grund: Jeder Cutter schneidet in einem anderen Tempo. Das Tempo wechselt auch je nach Tagesverfassung des Cutters. Diese Tempounterschiede nimmt der Betrachter unbewusst wahr, er empfindet die Szene nicht stimmig. (Als Negativ-Beispiel kann hier “Stirb Langsam 4.0″ erwähnt werden. Es gab eigene Crews für die Animationen und eigene Crews für die Realdrehs. In Film wurden dann die unterschiedlichen Aufnahmen von den unterschiedlichen Cuttern zusammengefügt. Entstanden sind Szenen mit unterschiedlich schnellen Tempi).
Da sich unsere Schule noch immer im Umbau befindet, sind die Parkplätze direkt am Schulgelände nicht benützbar. Mit dem Reithoffer-Parkplatz besteht aber für SeminarteilnehmerInnen eine einfache Möglichkeit gebührenfrei etwa 3 Gehminuten von der Schule entfert zu parken. Den genauen Anfahrts- und Parkplan habe ich auf unserer Schulwebsite zur Verfügung gestellt.
Im Rahmen des diesjährigen eLearning Schwerpunkts an österreichischen Schulen werden diverse Aktivitäten gesetzt. In Oberösterreich finden einige Wettbewerbe statt. Zu den Wettbewerben werden entsprechende Seminare angeboten. Am 25.9.2007 habe ich am Landesschulrat Linz meinen Workshop „Bildbearbeitung“, den ich zusammen mit Werner Streitfelder abhalten werde, vorgestellt. Informationen zum dazugehörigen Wettbewerb sind unter show-it.schule.at zu finden. Die Anmeldung zum Workshop, der am 22. Oktober in der Handelsakademie Steyr stattfindet, erfolgt wie gewohnt übers PI Linz statt.
Präsentationsunterlage zur Präsentation vom 25.9.2007